Neue Öffnungszeiten

Fernmeldemuseum beendet Winterpause

Mit neuen Öffnungszeiten und erlebbaren Exponaten öffnet das Fernmeldemuseum in Sehnde ab dem 6. April 2025 wieder die Türen. 

In der Ausstellungshalle in Sehnde wird Fernmeldegeschichte erlebbar

Nur noch sonntags geöffnet

Nachdem das Hannoversche Straßenbahn-Museum den Entschluss gefasst hat, die Zahl der Öffnungstage geringfügig zu reduzieren, gilt dies auch für das auf demselben Gelände ansässige Fernmeldemuseum. Demnach wird das Fernmeldemuseum in Sehnde zukünftig nur noch sonntags  von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet sein. Eine Ausnahme bildet stets der letzte Öffnungstag der Saison, der am 31. Oktober (Reformationstag) stattfindet. An allen sonstigen Feiertagen, die nicht auf einen Sonntag fallen, bleiben sowohl das Straßenbahn-Museum als auch das Fernmeldemuseum geschlossen.

Niedrige Eintrittspreise

Der Eintritt ins Fernmeldemuseum beträgt 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder. Dieser wird beim Betreten der Ausstellungsräume entrichtet. Besuchende können jedoch entscheiden, ob sie den Eintrittspreis für das Fernmeldemuseum schon an der Kasse des Straßenbahn-Museums (in Form eines Kombitickets) oder erst später beim Betreten der Räumlichkeiten des Fernmeldemuseums zahlen möchten. Hier ist aber nur Barzahlung möglich.

Kann vor Ort erprobt werden: die Ortsvermittlungsstelle im Fernmeldemuseum Sehnde

Fernmeldegeschichte zum Anfassen

Unverändert bleibt dagegen die fachliche Bandbreite der Ausstellung. Auf ca. 600 m² Ausstellungs- und 1.200 m² Gesamtfläche beherbergt das Fernmeldemuseum in Sehnde weiterhin die umfangreichste Sammlung fernmeldetechnischer Gerätschaften im norddeutschen Raum. Größtenteils betriebsfähige Exponate aus mehr als 150 Jahren Fernmeldegeschichte werden den Besuchenden präsentiert. 

Diese können nicht nur besichtigt, sondern auch erprobt werden. Wer sich einmal selbst als Morsetelegrafist bzw. Morsetelegrafistin versuchen möchte, kann dies beispielsweise mit einer Morsetaste vor einem großen Bildschirm ausprobieren. Eine betriebsfähige Ortsvermittlungsstelle für 600 Teilnehmer ist das größte Exponat des Fernmeldemuseums. Sie ist nicht nur ein repräsentatives Schaustück, sondern verbindet auch einen großen Teil der ausgestellten Fernmeldegeräte miteinander, sodass auch dieses Ausstellungsstück ganz praktisch direkt vor Ort erprobt werden kann.

Sehr viel Informatives erfahren Interessierte auch auf der Homepage des Betreibervereins.