Die Generation Z, geboren zwischen 1995 und 2010, bringt frischen Wind in die Arbeitswelt und verändert sie nachhaltig. Sie strebt nach Work-Life-Balance und legt großen Wert auf flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Zudem ist die Gen Z technologieaffin und erwartet, dass Unternehmen moderne Tools und digitale Lösungen nutzen. Denn gewohnt in einer vernetzten Welt zu leben, fordert sie ein solches Umfeld auch am Arbeitsplatz. Für ältere Kollegen bringt dies durchaus Herausforderungen mit sich. Mit einem ausgeprägten Bewusstsein für soziale und ökologische Themen und den sogenannten Purpose, also den Zweck des Handelns, suchen die Gen-Z-ler zudem nach Arbeitgeber, die Werte wie Nachhaltigkeit und Diversität ernst nehmen.
Herrenhäuser Gespräch
Wie gelingt es Unternehmen, für alle Arbeitnehmenden passende Arbeitsverhältnisse zu schaffen? Mit welchen Strategien versuchen Unternehmen, sich an die Bedürfnisse dieser neuen Generation anzupassen und diese für sich zu gewinnen? Und: Wie kann Gen Z die Arbeitswelt bereichern? Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Herrenhäuser Gespräch mit dem Titel "Kein Leben für den Job!? Wie „Gen Z“ die Arbeitswelt verändert" am 22. April im Xplanatorium des Schlosses Herrenhausen.
Programm
Podiumsdiskussion David Gutensohn, Journalist und Autor von „Generation Anspruch“ Dr. Rüdiger Maas, Sachbuchautor, u. a. „Generation arbeitsunfähig“ / Institut für Generationenforschung Prof. Dr. Laura Venz, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie, Leuphana Universität Lüneburg
Moderation Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur
Livestream
Die Veranstaltung kann am Veranstaltungstag auf www.volkswagenstiftung.de im Livestream verfolgt werden.
Die Veranstaltung im Radio
NDR Kultur zeichnet das Herrenhäuser Gespräch auf und sendet es am 27. April in der Sendung "Sonntagsstudio".