Der kunstraum friesenstrasse präsentiert vom 15. März bis 15. Juni die 10. Intervention und zeigt Arbeiten von Andreas Karl Schulze in Kombination mit Werken aus der Sammlung Gisela Sperling.
Die Ausstellung DISDESDAS spannt einen Bogen von frühen, fast 40 Jahre alten großformatigen Lackbildern, bis zu aktuellen Raumarbeiten, Zeichnungen und neuen Gemälden, ohne dass es sich hier um eine Retrospektive handelt. Diese Arbeiten bringt Andreas Karl Schulze in Verbindung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die einen direkten künstlerischen oder persönlichen Bezug zu seinem Werk haben.
Andreas Karl Schulze
Andreas Karl Schulze, 1955 in Rheydt geboren, lebt in Hannover. 1979 - 1985 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf / Münster Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1984 u.a.: Neuer Berliner Kunstverein / Westfälischer Kunstverein, Münster / Kunsthalle Recklinghausen / Kölnischer Kunstverein / Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf / Württembergischer Kunstverein, Stuttgart / Kunstverein Arnsberg / Chinati Foundation, Marfa, Texas / Living Art Museum, Reykjavik / RMIT, Melbourne / Goethe Institut, Osaka / Kunstverein Heilbronn / Kunstmuseum Bonn / Sleeper, Edinburgh / Städtische Galerie Wolfsburg / CASO, Osaka / Kunstnernes Hus, Oslo / Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt / Villa Merkel, Esslingen / Concept Space, Shibukawa / Museum für Gegenwartskunst Siegen / Josef Albers Museum Quadrat Bottrop / Kunstverein Hannover / Markuskirche Hannover / V8 Karlsruhe
kunstraum friesenstrasse
Die Sammlung Gisela Sperling konzentriert sich von Anfang an auf künstlerische Positionen, die aus der Zeichnung oder der Skulptur entwickelt sind. Sie erkundet damit das Verhältnis zweier Künste, die scheinbar gegensätzliche Welten entwerfen. Auf der einen Seite die Zeichnung, die auf die Fläche begrenzt ist und hier den Raum erzeugt. Auf der anderen Seite die Skulptur, die mit ihrem Volumen den vorhandenen dreidimensionalen Raum gestaltet. In der Gegenüberstellung von plastischen Werken und Zeichnungen kann der Betrachter in die Reflexion über Raum, Volumen, Illusion und Zeichnung eintreten und den Raum der Zeichnung entdecken und die Zeichnung in der Skulptur. Im Kunstraum Friesenstraße werden Künstler*innen eingeladen, in Ausstellungsinterventionen ihre spezifische Sicht auf den Raum und die Sammlung einzubringen.
Termine
15.03.2025 bis 15.06.2025 ab 16:00 bis 19:00 Uhr
freitags samstags