Volle Autobahnen

Ferien­beginn: Starker Aus­flugs- und Rei­se­­ver­­kehr rund um Os­tern

Urlauber und Urlauberinnen müssen sich zum Start der Osterferien und besonders am Osterwochenende auf lange Staus einstellen. Starker Reise- und Ausflugsverkehr sowie zahlreiche Baustellen machen Autofahrten zur Geduldsprobe.

Autobahn (Symboldbild)

Volle Autobahnen im Norden erwartet

Gemeinsam mit Bremen, Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt startet Niedersachsen in diesem Jahr am 7. April 2025 in die rund zweiwöchigen Osterferien. Zu erwarten ist, dass viele bereits nach dem letzten Schultag ihre Reise antreten und es voll auf den Straßen wird. Vor allem in den Bereichen der Baustellen kann es zu Staus kommen.

Besonders großer Andrang auf den Straßen ist am Wochenende vom 12. bis 13. April zu erwarten, dann wenn in fast allen anderen Bundesländern Ferienbeginn ist. Voll wird es zudem rund um die Ostertage vom 17. bis 21. April. Insbesondere die Ferienorte an Nord- und Ostsee sind wieder ein beliebtes Ziel, und das Auto bleibt weiterhin Verkehrsmittel Nummer eins. Besonders voll wird es auf den Fernstraßen erfahrungsgemäß an den Feriensamstagen sowie am Gründonnerstag ab mittags und am Karfreitag vormittags.

Die Rückreise beginnt am Ostermontag mittags. Doch nicht nur wegen des hohen Verkehrsaufkommens, auch aufgrund zahlreicher Baustellen drohen Staus auf den Autobahnen, vor allem, wenn eine Fahrspur wegfällt. Auswirkungen auf die Situation auf den Autobahnen könnten außerdem weitere Streiks bei der Bahn oder im Flugverkehr haben, wenn sich Ferienreisende vielleicht doch für eine Urlaubsfahrt mit dem Auto entscheiden.

Staus und Behinderungen sind unter anderem in den Großräumen Bremen, Hamburg und Osnabrück, zwischen Hannover und Hamburg zu erwarten. An diesen Autobahnabschnitten ist das Risiko für Staus besonders hoch:

  • A1 Bremen – Osnabrück: Zwischen Neuenkirchen/Vörden und Bramsche in beiden Richtungen, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, Dauerbaustelle, bis 07.04.2025 ca. 17:00 Uhr
  • A1 Bremen – Hamburg: Im Horster Dreieck, Verbindungsfahrbahn gesperrt, Richtung A7 Hannover, der Umleitungsbeschilderung folgen, Baustelle, von 04.02.2025 00:00 Uhr bis 31.05.2026 18:00 Uhr
  • A1 Bremen - Osnabrück: Zwischen Parkplatz Delmetal-Süd und Anschlussstelle Wildeshausen-Nord, Baustelle, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Geschwindigkeitsbegrenzung: 80 km/h, von 03.02.2025 15:00 bis 30.04.2025 23:59 Uhr
  • A2 Hannover - Dortmund: Zwischen Anschlussstelle Bad Eilsen und Anschlussstelle Veltheim, Brückenarbeiten, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, Geschwindigkeitsbegrenzung: 80 km/h, von 28.03.2025 bis 15.07.2025
  • A2 Braunschweig – Magdeburg: In beiden Richtungen, zwischen Anschlussstelle Marienborn/Helmstedt und Anschlussstelle Eilsleben, Fahrbahnerneuerung, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, Länge: 10.5 km
  • A7 Kassel – Hannover: Zwischen Derneburg-Salzgitter und Dreieck Hannover-Süd in beiden Richtungen, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, Fahrbahnerneuerung, Dauerbaustelle, bis 30.12.2025 ca. 00:00 Uhr
  • A7 Hannover - Hamburg: Zwischen Bispingen und Evendorf Staugefahr, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, auf Beschilderung achten, geänderte Verkehrsführung im Baustellenbereich, von 31.03.2025 11:00 Uhr bis 07.04.2025 08:00 Uhr
  • A7 Hannover - Hamburg: Zwischen Ramelsloh und Horster Dreieck, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Brückenarbeiten, bis 01.06.2025 ca. 17:00 Uhr
  • A7 Hannover - Kassel: In Höhe Northeim-Nord, Baustelle auf dem rechten Fahrstreifen, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, bis 14.04.2025 14:00 Uhr
  • A28 Oldenburg - Leer: In Höhe Zwischenahner Meer, in beiden Richtungen, geänderte Verkehrsführung im Baustellenbereich, Brückenarbeiten, bis voraussichtlich 07.11.2025
  • A29 Oldenburg - Wilhelmshaven: Zwischen Oldenburg-Hafen und Oldenburg-Ohmstede in beiden Richtungen, vorübergehende Begrenzung der Fahrbahnbreite auf 3,50 m, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Brückenarbeiten, bis voraussichtlich 30.06.2025
  • A38 Göttingen - Halle: Zwischen Deiderode und Friedland, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Dauerbaustelle, vorübergehende Begrenzung der Fahrbahnbreite auf 3,75 m, bis 13.06.2025 18:00 Uhr

Rettungsgasse bilden

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Spurwechsel bei Stau?

Bei Stau die Spur zu wechseln, bringt in der Regel nichts. Mal rollt der Verkehr auf der einen Spur schneller, mal auf der anderen Spur. Selbst wenn die eigene Fahrspur z. B. wegen einer Baustelle nicht weiter befahren werden kann, sollte es bei Anwendung des Reißverschlussverfahrens in der Regel keine wesentlichen Unterschiede geben.

Kolonnenspringen lohnt sich also in der Regel nicht. Anders ist es, wenn sich rechts eine Lkw-Schlange gebildet hat, die sich weiter zurück staut als der Verkehr auf den übrigen Spuren. Dann ist es sinnvoll, auf die linken Fahrstreifen zu wechseln.

Aktuelle Verkehrshinweise

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(Stand: April 2025)