Neueröffnung des Museums August Kestner: "Sammler*s"
Die faszinierende Welt der Körperkunst im Museum August Kestner ist seit dem 3. April mit der Sonderausstellung "Tattoo. Antike, die unter die Haut geht" eröffnet. Diese spannende Ausstellung lädt zu einer Zeitreise ein und beleuchtet, was geschieht, wenn uralte Motive aus antiken Kulturen auf die modernen Hautbilder des 21. Jahrhunderts treffen.
Das neue Mitmachfoyer "Sammler*s" bietet die Möglichkeit, kreativ zu werden und die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erforschen. Inspiration und Teilhabe stehen dabei im Vordergrund.
Der "Sammler*s" lädt alle ein, gemeinsam zu entdecken, zu gestalten und mitzumachen. In diesem kreativen Raum können Sie Ihre Lieblingsstücke aus der MAK-Sammlung in eine sich ständig weiterentwickelnde Installation einbringen, die von dem niederländischen Streetart-Kollektiv Kamp Seedorf in Zusammenarbeit mit MAF Studio inszeniert wurde.
Anne Gemeinhardt (Direktorin der Museen für Kulturgeschichte Hannover), Axel v. d. Ohe (Finanz- & Ordnungsdezernent der LHH) und Martin Sämmer (Gründer von M A F Studio) zeigen ihre kreative Seite im "Sammler*s". Gemeinsamgestalten sie ihre Lieblingsstücke aus der MAK-Sammlung und tragen somit zur dynamischen Installation bei, die vom niederländischen Streetart-Kollektiv Kamp Seedorf und MAF Studio inszeniert wurde.
Hier treffen sich Kunst und Gemeinschaft: Besucher*innen haben die Möglichkeit, sich auszutauschen, zu lesen, zu arbeiten oder einfach bei einem Snack zu entspannen. Der Raum lädt dazu ein, ihn sich zu eigen zu machen und Teil eines dynamischen Projekts zu werden, das die Kunst des Sammelns auf ganz neue Weise feiert.
Die Ausstellung widmet sich zeitgenössischen Tätowierungen, inspiriert von Bildmotiven aus dem antiken Mittelmeerraum. Dabei wird ein Blick auf die Tätowierpraktiken in Ägypten, Griechenland und Rom geworfen, um die kulturellen Wurzeln und Bedeutungen dieser Kunstform zu verstehen.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die Gegenüberstellung neuzeitlicher Tätowierungen und ihrer antiken Vorbilder. Beeindruckende Motive werden mit antiken Statuen, Büsten und anderen archäologischen Zeugnissen in Dialog gebracht.
Diese Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird durch die Stimmen und Geschichten von Menschen lebendig, die sich für die Ausstellung haben fotografieren lassen und bereitwillig über ihre Tattoos sprechen.